Biographie
Bereits im Alter von 8 Jahren begann Yi -Ping Li ihre Balettausbildung und erhielt ersten Violinunterricht; - mit 14 Jahren ihren ersten Gesangsunterricht.
1980 begann sie ihr Studium am Konservatorium in Shanghai , welches sie nach 6 Jahren bei Prof. Zhi Lan Gao mit Auszeichnung abschloss.
In Shanghai sang sie unter dem Dirigenten Kurt Adler von der San Francisco Opera Sièbel in Gounods "Faust". Im gleichen Jahr nahm sie in Shanghai am Meisterkurs von Prof. Daniele Ferro von der Juilliard School of Music, New York teil.
Weitere Erfolge feierte sie als Stèphano, (Romèo et Juliette), Carmen und Cherubino (Le nozze di Figaro) .
Von 1993-95 war Frau Li Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich. Am Opernhaus Zürich wirkte sie in der Zeit in den Opern Salome, Fedora, Ruszalka, Katja Kabanova (Regie: Ruth Berghaus), Rosenkavalier , Die Vier Grobiane (Regie: Grischa Asagaroff) mit unter Dirigenten wie Ralf Weikert, Manfred Honeck und Franz Welser-Möst.Auch nahm Frau Li an Meisterkursen von Franco Corelli und Frau Professor Elisabeth Schwarzkopf teil.
1994 sang sie mit grossen Erfolg das Stabat Mater von Gioacchino Rossini in der Klosterkirche von Einsiedeln in der Schweiz. Im gleichen Jahr sang sie in konzertanten Aufführungen von Henry Purcells Oper Dido and Aeneas auf einer Tournee durch die Schweiz.
1995 gewann Frau Li den internationalen Leyla-Gencer-Wettbewerb in Istambul, 1996 erntete sie grossen Beifall in einem Arienkonzert beim 6. Classic Open Air des Solothurn-Festivals unter der Leitung von Laurent Wagner.
An der Oper in St.Gallen gastierte Yi-Ping Li als Dulcinea in Massenets Don Quichotte; Regisseur war Gino Zampieri, die musikalische Leitung hatte Patrick Fourniller.
Am La Fenice in Venedig sang Frau Li die Suzuki in Madame Butterfly (Regie: Stefano Vicioli) und mit dem Dirigenten Tiziano Severini. In der Spielzeit 1996/97 sang sie an der Oper Leipzig in Carmen, Hänsel und Gretel, (Regie: Alfred Kirchner), La Traviata (Regie:Andreas Homoki), Eugen Onegin (Regie: Peter Konwitschny) und Boris Godunow (Regie: Istvàn Szabò)
Seit 1998 hat sie grossen Erfolg mit Lieder- und Arienabenden beim Rumänien-Festival, in der Schweiz, in Deutschland und in Dänemark.
Ausserdem hatte sie Gastspiele in Leipzig, Venedig, Warschau, Solothurn, St. Gallen, Peking und Shanghai.
2001 singt sie die Rolle der Eboli aus Don Carlos konzertant in Dänemark und gibt 6 Opernarien-Konzerte in Japan.
In Dänemark tritt sie auf beim Opern-Festival (Andrè Chenier,Simon Bocanegra Verdi-Gala).
Danach kommt die La Cenerentola in Kroatien. Weitere Höhepunkte der letzten Jahre waren ein Konzert am Klavier begleitet von Veronica Scully in der Helferei Grossmünster (2001) in der Schweiz und der Kammermusikabend zum Kulturaustausch der FRANZ‑LISZT‑GESELLSCHAFT SCHWEIZ-JAPAN in der VILLA BOVERI in BADEN mit RICHARD FRANK am Klavier.
Zu erwähnen sind sicher auch Ihr Auftritt in der Tonhalle in Zürich (2008) und Ihre Konzerte in China (2008).